Begriffe A-Z

Dieses Glossar bietet Ihnen Begriffsdefinitionen zu den im Portal vorkommenden Termini aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation und wird regelmäßig aktualisiert. Die Glossarbegriffe sind alphabetisch geordnet.

Abendgymnasien

Abendgymnasien ermöglichen es befähigten Erwachsenen, in einem Zeitraum von mindestens drei Jahren die allgemeine Hochschulreife ... zu erwerben. Für die Aufnahme in den Hauptkurs muss eine abgeschlossene Berufsausbildung beziehungsweise eine mindestens dreijährige geregelte Berufstätigkeit nachgewiesen werden.
Bewerber/-innen sollen das 19. Lebensjahr vollendet und vor dem Eintritt in den Hauptkurs einen mindestens einsemestrigen Vorkurs absolviert haben. Die Schüler/-innen der Abendgymnasien müssen während des Schulbesuchs mit Ausnahme der letzten drei Semester berufstätig sein.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 1, 2009/10)

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Abendhauptschulen

Abendhauptschulen führen in einem einjährigen Ausbildungsgang (zwei Semester) zum Hauptschulabschluss. Die Bewerber/-innen ... müssen in der Regel die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und dürfen weder eine allgemeinbildende noch eine berufliche Vollzeitschule besuchen. Abendhauptschulen gibt es zurzeit nur als öffentliche Schulen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 1, 2009/10)

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Abendrealschulen

Abendrealschulen führen Erwachsene in Abendkursen zum Realschulabschluss. Die Schulbesuchsdauer beträgt in der Regel vier ... Semester.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 1, 2009/10)

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Abschlussarten (Allgemeinbildende Schulen)

Die Absolventinnen/Absolventen werden nach folgenden Abschlussarten nachgewiesen: ohne Hauptschulabschluss; einschließlich ... Abschluss der Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen und Abschluss der Förderschule; mit Hauptschulabschluss beziehungsweise entsprechendem Abschluss; mit Realschulabschluss (Mittlerer Abschluss); mit Fachhochschulreife; mit allgemeiner Hochschulreife.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 1, 2009/10)

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Abschlussprüfungen (Berufsbildung)

Am Ende der Berufsausbildung sind nach dem Berufsbildungsgesetz in den anerkannten Ausbildungsberufen Abschlussprüfungen ... (Gesellenprüfungen) durchzuführen. Durch die Abschlussprüfung wird festgestellt, ob der/die Auszubildende über die in der Ausbildungsordnung geforderten Fertigkeiten und Kenntnisse verfügt. Die Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden, wenn sie nicht bestanden wurde. Zur Abschlussprüfung ist zuzulassen, wer eine der Ausbildungsordnung entsprechende Berufsausbildung beendet hat. Darüber hinaus können unter bestimmten Voraussetzungen auch Berufstätige ohne ordnungsgemäße Berufsausbildung, jedoch mit langjähriger Praxis (zum Beispiel Berufskraftfahrer/-innen) oder Personen, die in berufsbildenden Schulen oder sonstigen Einrichtungen ausgebildet worden sind, zur Abschlussprüfung zugelassen werden. Diese sogenannten „externen“ Prüfungsteilnehmer/-innen sind in der Berufsbildungsstatistik unter den sonstigen Prüfungen erfasst. Als Teilnehmende an Abschlussprüfungen zählen auch Prüfungskandidatinnen/-kandidaten, die als Wiederholer/-innen keine Ausbildungsverlängerung beantragt haben und die sich demnach ohne Ausbildungsvertrag einer erneuten Abschlussprüfung unterziehen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 3, 2009)

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Abschlussprüfungen (Hochschulen)

Die Prüfungen werden erfasst, sofern sie ein Hochschulstudium beenden; das heißt ohne Vor- und Zwischenprüfungen, wohl aber ... Abschlüsse von Aufbau-, Ergänzungs-, Zusatz- und Zweitstudiengängen, wenn sie zu einer Prüfung führen. Entsprechend werden Prüfungen bei staatlichen und kirchlichen Prüfungsämtern erfragt, sofern sie ein Hochschulstudium abschließen, nicht dagegen zum Beispiel die zweite Staatsprüfung am Ende der Referendarausbildung. Für weitere Informationen siehe Prüfungsgruppen und Quelle.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 4.2, 2009)

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Abschlussquote

Bei der Abschlussquote handelt es sich um eine Momentaufnahme der Schüler/-innen, die schätzungsweise einen Abschluss im ... Sekundarbereich II erwerben werden. Sie zeigt das Verhältnis zwischen allen Absolventinnen/Absolventen eines Jahres und einer bestimmten Bevölkerungsgruppe. Die Zahl der Absolventinnen/Absolventen eines Jahres wird für jedes Land nach Altersgruppen aufgegliedert. So wird beispielsweise die Anzahl der 15-jährigen Absolventinnen/Absolventen durch die Gesamtzahl der 15-Jährigen in diesem Land dividiert; die Anzahl der 16-jährigen Absolventinnen/Absolventen wird durch die Gesamtzahl der 16-Jährigen in diesem Land dividiert etc. Bei der Abschlussquote handelt es sich um die Summe über alle Altersgruppen.
(Quelle: OECD, Bildung auf einen Blick 2011)

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Absolventenquote

Anteil der Erstabsolventinnen/-absolventen an der altersspezifischen Bevölkerung.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 4.3.1, 1980-2009)

Absolventinnen/Absolventen / Abgänger/-innen (Allgemeinbildende Schulen)

Absolventinnen/Absolventen der allgemeinbildenden Schulen sind Schüler/-innen des Berichtsschuljahres, die die Schulart mit ... Abschluss verlassen haben. Eingeschlossen werden Schüler/-innen, die auf eine andere allgemeinbildende Schulart gewechselt haben, um einen zusätzlichen Abschluss zu erwerben. Unter den Absolventinnen/Absolventen werden auch die Teilnehmer/-innen mit bestandenen Schulfremdenprüfungen (Externe) nachgewiesen. Abgänger/-innen der allgemeinbildenden Schulen sind Schüler/-innen des Berichtsschuljahres, die die Schulart nach Vollendung der Vollzeitschulpflicht am Ende oder im Verlauf des Berichtsschuljahres ohne Abschluss verlassen haben und nicht auf eine andere allgemeinbildende Schulart gewechselt haben. Nicht als Absolventinnen/Absolventen zählen Schüler/-innen, die aus der 10. Klassenstufe der Integrierten Gesamtschule in die gymnasiale Oberstufe der Integrierten Gesamtschule übergehen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 1, 2009/10)

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Absolventinnen/Absolventen / Abgänger/-innen (Berufsbildende Schulen)

Zu den Absolventinnen/Absolventen / Abgängerinnen/Abgängern beruflicher Schulen zählen die Schüler/-innen, die nach Erfüllung ... der Teilzeitschulpflicht (Berufsschulpflicht) oder nach dem Besuch einer der übrigen Schularten mit dem Abgangszeugnis (ohne schulartspezifischen Abschluss, aber eventuell mit allgemeinbildendem Schulabschluss) oder Abschlusszeugnis (mit beruflichem Abschluss und eventuell allgemeinbildendem Schulabschluss) die Schule verlassen.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 2, 2009/10)

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Absolventinnen/Absolventen (Hochschulen)

Die abgelegten Abschlussprüfungen können nach dem Prüfungsergebnis (bestanden/endgültig nicht bestanden) aufgegliedert werden. ... Kandidatinnen/Kandidaten mit bestandener Abschlussprüfung werden als Absolventinnen/Absolventen bezeichnet. Die Zahl der Absolventinnen/Absolventen ist nicht identisch mit der Zahl der Hochschulabgänger/-innen, die nach erfolgreichem Studienabschluss die Hochschule verlassen. Ein Teil der Absolventinnen/Absolventen verbleibt, zum Beispiel wegen Aufnahme eines Zweit-, Aufbau- oder Ergänzungsstudiums, weiterhin an der Hochschule. Für weitere Informationen siehe Quelle.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 4.2, 2009)

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AFBG

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (auch Meister-BAföG genannt), seit 23.04.1996 in Kraft, unterstützt mit finanziellen ... Mitteln die berufliche Aufstiegsfortbildung von Handwerkerinnen/Handwerkern sowie anderen Fachkräften, um die Höherqualifizierung über alle Altersgruppen hinweg zu fördern, dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern. Das Gesetz ist ein umfassendes Förderinstrument für die berufliche Fortbildung in allen Berufsbereichen.

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Allgemeinbildende Schulen

Die allgemeinbildenden Schulen umfassen:
- Abendgymnasien
- Abendrealschulen
- Förderschulen
- Freie Waldorfschulen
-
... Grundschulen
- Gymnasien
- Hauptschulen
- Integrierte Gesamtschulen
- Kollegs
- Realschulen
- Schularten mit mehreren Bildungsgängen
- Schulartunabhängige Orientierungsstufen
- Schulkindergärten
- Vorklassen (siehe auch Schulstatistik).

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Arbeitslose

Arbeitslose sind Arbeitsuchende, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen oder nur eine weniger als ... 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung ausüben, eine versicherungspflichtige, mindestens 15 Stunden wöchentlich umfassende Beschäftigung suchen und dabei den Vermittlungsbemühungen der Arbeitsagentur oder des kommunalen Trägers zur Verfügung stehen, also arbeitsfähig und -bereit sind.
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Qualitätsbericht: Statistik der Arbeitslosen und Arbeitsuchenden, 2009)

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Arbeitslosenquote

Die Zahl der Arbeitslosen wird in Bezug gesetzt zur Zahl der zivilen abhängig beschäftigten Erwerbspersonen, seit Januar ... 2009 auf alle zivilen Erwerbspersonen. Die Arbeitslosenquote wird häufig auch als „nationale Arbeitslosenquote“ bezeichnet, im Unterschied zur ILO-Erwerbslosenquote, die vorrangig auf die internationale Vergleichbarkeit zielt.

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Art der Förderung (BAföG)

Der Terminus „Art der Förderung“ deutet im Kontext unseres Tabellenangebotes zum Thema BAföG auf eine Differenzierung nach ... Zuschuss und/oder Darlehen hin (siehe auch Zuschuss/Darlehen (BAföG)).

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Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz

siehe AFBG

Aufwendungen der Wirtschaft für FuE

Aufwendungen der Unternehmen und der Institutionen für industrielle Gemeinschaftsforschung und experimentelle Gemeinschaftsentwicklung ... (IfG) für FuE.
(Quelle: Bundesbericht Forschung und Innovation 2010)

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Ausbildungsbereich

Die amtliche Statistik unterscheidet in der betrieblichen Berufsausbildung folgende Ausbildungsbereiche: Industrie und Handel, ... Handwerk, Landwirtschaft, Öffentlicher Dienst, Hauswirtschaft, Freie Berufe (z. B. Rechtsanwältinnen/-anwälte und Notarinnen/Notare, Patentanwältinnen/-anwälte, Steuerberater/-innen, Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer/-innen, Ärztinnen/Ärzte, Zahnärztinnen/-ärzte, Tierärztinnen/-ärzte, Apotheker/-innen) und Seeschifffahrt.

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Ausbildungsberuf

Ausbildungsberufe sind in Deutschland die beruflichen Tätigkeiten, die im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses im Dualen ... System erlernt werden können. Jugendliche dürfen nur in anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet werden. Ausbildungsberufe werden in Ausbildungsordnungen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) staatlich anerkannt. Die durch die Ausbildung zu erwerbenden Befähigungen werden durch das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsordnung festgelegt.
(Quelle: Deutscher Bildungsserver)

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Ausbildungsstätten (BAföG)

Als Ausbildungsstätten gelten hier alle Einrichtungen (Schulen, Hochschulen, Fernunterrichtsinstitute), die eine nach dem ... BAföG förderungsfähige Ausbildung vermitteln. Für weitere Informationen siehe Quelle.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 7, 2009)

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Ausbildungsvertrag

Der Ausbildungsvertrag wird zwischen dem Ausbildenden (Unternehmen) und der/dem Auszubildenden auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes ... oder der Handwerksordnung abgeschlossen. Der Ausbildungsinhalt sowie die Ausbildungsdauer und die Prüfungsanforderungen sind in Rechtsverordnungen des Bundes (Ausbildungsordnungen) geregelt. Die Ausbildungsdauer liegt zwischen zwei und drei Jahren, in der Regel dauert die Ausbildung drei Jahre.

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Ausland (Sektorale Gliederung bei Forschung und Entwicklung)

Auf der Finanzierungsseite sind hier die Mittel des Auslandes, der Europäischen Union (EU) und der internationalen Organisationen ... für Forschung und Entwicklung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nachgewiesen, während auf der Durchführungsseite die für Forschung und Entwicklung an das Ausland, die Europäische Union beziehungsweise an internationale Organisationen – auch wenn sie ihren Sitz im Inland haben – fließenden Mittel der Bundesrepublik Deutschland nachgewiesen sind (vergleiche Frascati-Handbuch 2002, §§ 229-235).
(Quelle: Bundesbericht Forschung und Innovation 2010)

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Ausländer/-innen

Alle Personen, die nicht Deutsche im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 Grundgesetz sind, das heißt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit ... besitzen. Dazu zählen auch die Staatenlosen und die Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit. Deutsche, die zugleich eine fremde Staatsangehörigkeit besitzen, zählen nicht zur ausländischen Bevölkerung.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 1, Reihe 2, 2009)

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Auszubildende

Auszubildende sind Personen, die aufgrund eines Ausbildungsvertrages nach dem Berufsbildungsgesetz eine duale Berufsausbildung ... in einem anerkannten Ausbildungsberuf durchlaufen. Ihre Ausbildung erfolgt durch das unmittelbare Lernen am Arbeitsplatz oder in den betrieblichen bzw. überbetrieblichen Ausbildungswerkstätten in Verbindung mit dem gleichzeitigen Besuch einer Berufsschule mit Teilzeitunterricht (Duales Ausbildungssystem). In der Zahl der Auszubildenden sind auch diejenigen Auszubildenden enthalten, die aufgrund von Sonderprogrammen des Bundes, der Länder sowie Maßnahmen der Arbeitsverwaltung bei außerbetrieblichen Stellen, zum Beispiel Ausbildungsstätten freier Träger, ausgebildet werden. Für weitere Informationen siehe Quelle.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 11, Reihe 3, 2009)

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