Vorbemerkungen

Exzellente Bildung, Qualifizierung, Wissenschaft und Forschung sind Grundvoraussetzungen für den bisherigen, aber auch zukünftigen Erfolg Deutschlands im internationalen Wettbewerb.

Bildung und Qualifizierung sind der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und Integration jeder und jedes Einzelnen© thinkstock

Wohlstand und Wohlergehen eines Landes hängen in hohem Maße von Bildung, Wissenschaft und Forschung ab. Dies hat uns gerade die Corona-Pandemie noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt. Im Kampf gegen das Virus hat uns die Wissenschaft wichtige Werkzeuge an die Hand gegeben: Impfen, Testen und ein besseres Verstehen der Krankheit haben uns beim Bewältigen der Krise geholfen. Möglich wurden diese Erfolge der Forschung auch durch konsequente Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – die Entwicklung des Impfstoffs durch das Mainzer Unternehmen BioNTech ist ein prominentes Beispiel.

Und natürlich geht es nicht nur um solche spektakulären Spitzenleistungen in der Wissenschaft: Der Grundstein für alles Spätere wird mit guter Bildung gelegt. Und deshalb ist es eine sehr gute Nachricht, dass nach den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts die Gesamtausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft erneut angestiegen sind und im Jahr 2019 mit 325,6 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht haben. Damit vergrößert sich ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt im dritten Jahr in Folge und liegt nun bei 9,4 Prozent. Zu dieser Entwicklung hat die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen 2019 bei knapp 19 Milliarden Euro, für den Bildungsbereich waren es rund 10 Milliarden Euro.

Deutschland ist Innovationsland – und will es auch künftig sein. Damit Deutschland stark und krisenfest bleibt, müssen die Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft auch in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Herausforderungen sind gewaltig: Nach der Corona-Pandemie wird der Klimawandel noch stärker als jemals zuvor in den Fokus rücken. Forscherinnen und Forscher aus Deutschland werden sich bei der Bewältigung dieser globalen Aufgabe immer stärker einbringen.

Wichtig ist, Bildungs- und Innovationspolitik zusammenzudenken. Beispiel Digitalisierung: Sie verändert die Art, wie wir lernen, arbeiten, forschen. Um besser zu verstehen, wo wir stehen, sind statistische Daten zu Bildung, Forschung und Wissenschaft eine wichtige Grundlage für politisches Handeln. Bürgerinnen und Bürger sollen sich ein begründetes Urteil bilden können, um sich an öffentlichen Debatten beteiligen zu können. Die Broschüre „Bildung und Forschung in Zahlen“ gibt daher einen Überblick über bildungs- und forschungspolitische Basisdaten. Dieses Datenportal ermöglicht darüber hinaus, detailliertere Daten mit langen Zeitreihen auszuweisen.

Im Datenportal kann auf einfache Weise durch Eingabe von Schlagwörtern oder durch die vorhandenen Navigationshilfen nach Inhalten recherchiert werden. Die Daten werden in verschiedenen Tabellen- und Grafikformaten aufbereitet.