Internationaler Vergleich

Die Globalisierung ist heute Realität. Es geht nicht mehr nur darum, ob wir global handeln, sondern wie gut wir hierbei sind. Der internationale Vergleich liefert dafür eine Orientierungshilfe. Die Ergebnisse bestätigen: Deutschland steht ausgezeichnet da!

Die meisten internationalen Vergleiche sehen Deutschland bei der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit weit vorn© thinkstock

Im Innovationsindex 2017 der Europäischen Kommission gehört Deutschland auf Platz sieben zur Spitzengruppe und bezogen auf weltmarktrelevante Patente pro Millionen Einwohner übernimmt Deutschland im internationalen Vergleich einen der vorderen Plätze. Gleiches gilt auch für die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro Million Einwohner. Hier lag Deutschland 2017 mit 1.397 Veröffentlichungen vor den USA und rund 28 % über dem EU-Durchschnitt.

Deutschland zeichnet sich im internationalen Vergleich durch eine hohe Bildungsbeteiligung und einen hohen Bildungsstand in der Bevölkerung, sowohl bei Frauen als auch bei Männern aus. Eine gut ausgebildete, aufgeschlossene Gesellschaft ist die beste Voraussetzung für den Umgang mit neuen Herausforderungen des technologischen Wandels. In keinem anderen OECD-Land ist der MINT-Abschluss so beliebt wie in Deutschland. Mehr als ein Drittel aller Absolventen erwarb 2016 einen tertiären Abschluss, d.h. einen Hochschulabschluss oder einen berufsorientierten tertiären Bildungsabschluss, in einem MINT-Fach. Auch der Übergang vom (Aus-)Bildungssystem ins Erwerbsleben klappt in Deutschland besonders gut. Der Anteil der jungen Menschen, die weder in Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung sind, liegt in Deutschland mit 9,5 % weit unter dem OECDDurchschnittswert von 14,5 %.

In diesem Bereich werden alle Tabellen zu Themen aus den Kapiteln 0-2 ausgewiesen, die einen internationalen Bezug haben.